Empfehlung Heimatmuseum Karlsfeld

Zur gegenwärtigen Sonderausstellung
„Vom Faden zum Stoff“ im Heimatmuseum Karlsfeld

Klöppeln
Das Klöppeln auf Klöppelkissen wurde Mitte des 16. Jahrhunderts von der Deutschen Barbara Uttmann im Erzgebirge erfunden.

Baumwoll- oder Seidenfäden werden auf kleine Spulen – „Klöppel“ genannt – aufgewickelt. Dann zeichnet man sich das gewünschte Muster auf und überträgt es mit einem sogenannten Stecher auf Pergamentpapier. Die Vorlage wird fest auf das Klöppelkissen gesteckt. Die Klöpplerin bindet die Enden des Fadens zusammen, sticht Klöppelnadeln in die Vorlage ein und windet die Fäden der Vorlage entsprechend über- und untereinander um die Nadeln herum. Sobald das 1. Teilstück fertig ist, werden die Nadeln umgesteckt und man beginnt mit dem nächsten Abschnitt

Höhepunkt textiler Verarbeitung der langen Flachsfasern ist die Herstellung der berühmten Brüsseler Spitzen „Klöppelspitzen“

Nach 1850 wurde das Spitzenklöppeln mechanisiert.

Klöppelarbeiten und viel Wissenswertes zeigt die aktuelle Sonderausstellung „Vom Faden zum Stoff“ im Heimatmuseum Karlsfeld jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr.

 

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